Wochenende auf dänisch

Samstag 7.30Uhr. Eigentlich wollte ich früher starten, aber nach einem kleine Check der Vorhersage hatte ich noch alle Zeit der Welt um die 250km nach DK hochzuheizen. Also Neo ins Boardbag, Single-Fin ins Boardbag, mal lieber auch noch ein paar Schuhe ind Boardbag und dann ab on the Road immer Richtung Norden.
Angekommen an einer unbekanten Sandbank, südlich von Thyborøn, verschprühte der Spot nicht die magische Anziehungskraft sich sofort in den nassen Neo schwingen zu wollen. Der Wind war doch noch sehr auflandig, aber nach längerem betrachten der Wellen die so langasm das potenzial aus der Sandbank kizelten war es Zeit für die erste Session.
Zweieinhalb Stunden gesurft. Das Wasser wurde weniger, die Rechtswelle länger und die Linke immer schneller. Also alles Bestens wenn nur ein Goofyfooter und ein Regularfooter im Wasser sind.
Die Bewölkung zog nach und nach auch weiter nach Süden und wir hofften auf eine sonnige Nachmittags-Session. Die Windmühlen zeigten an das der Wind schon schwächer wurde. Nochmal schnell über die Düne geguckt und gleich wieder ab in den Neo. Es sah sauber aus, es war leer und es perlte perfekt nach rechts über die Sandbank. Und wieder zweieinhalb Stunden surfen. Das Wasser wurd zu unsere Verwunderung noch immer weniger und die Welle brach immer hohler. Die Sets ordneten sich mehr und mehr und man hätte schwören können das der Swell größer wurde. Irgendwann muss man sich aber dem Meer geschlagen geben, wenn die Arme nach 5 Stunden surfen einfach nix mehr hergeben.
Auf jeden Fall war Dänemark mal wieder ein gelungener Auftakt, mit langen Rechtswellen in ein verlängertes Wochenende!

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